Entsorgungsfachbetriebe benötigen eine behördliche Zulassung für die Entsorgung von Altreifen und müssen sämtliche Arbeitsschritte wie Transport, Sortierung und Verwertung der zuständigen Behörde melden.
Stoffliche Verwertung: Hier werden die Altreifen zu Schnipseln von ca. 5 cm geschreddert, um die einzelnen Bestandteile wie Gummi, Metall und Textilfasern zu trennen. Diese Methode wird immer öfter eingesetzt, so werden mittlerweile rund zwei Drittel der Altreifen stofflich verwertet. Ein Großteil des entstehenden Granulats und Gummimehls wird für die Herstellung neuer Reifen verwendet.
Thermische Verwertung: Etwa ein Drittel der Altreifen werden in Zellstoff-, Kraft- und vor allem Zementwerken als Sekundär-Brennstoff verbrannt. Dieses Verfahren nimmt in den letzten Jahren stetig ab.
Runderneuerung: Die Karkassen (Reifenunterbau) werden für die Herstellung runderneuerter Reifen eingesetzt.
Export: Knapp 50.000 Tonnen Altreifen werden jedes Jahr in Ländern exportiert, die geringere Sicherheitsanforderungen an Altreifen stellen.
